Marktbericht vom 09.01.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach einem schwachen Start ins Plus gedreht und sind nach einem permanenten Anstieg mit deutlichen Aufschlägen auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge ziehen die Heizöl-Notierungen hierzulande heute ebenfalls kräftig an.
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Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,60 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Januar kostet zur Stunde 622 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar weiter zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1650 Dollar gehandelt.
Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung in Venezuela, die schleppenden Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg, sowie die Unruhen im Iran sind nun wohl in Summe doch etwas zu viel für den Ölmarkt, sodass die Rohölpreise gestern mit deutlichen Aufschlägen aus dem Handel gegangen sind.
Vor allem die gestern von der US-Regierung verabschiedeten neuen Sanktionen gegen Russland und weitere Angriffe auf Schiffe der Schattenflotte Moskaus haben den Optimismus auf einen baldigen Frieden wieder gedämpft.
Selbstverständlich ist auch die Situation im Iran nicht zu unterschätzen. Die anhaltenden Proteste der Bevölkerung und die gleichzeitige Einmischung der USA könnte die Situation bald eskalieren lassen.
Ob dies größere Auswirkungen auf auch die gesamte Region und auch Folgen für den Ölmarkt hätte, ist derzeit aber schwer einschätzbar.
Spannend bleibt auch die Lage in und um Venezuela. Zudem hat Trump auch anderen Staaten in Lateinamerika gedroht, sodass hier die Verunsicherung groß ist, vor allem in Mexiko und Kolumbien.
Auch in nächster Zeit werden die geopolitischen Spannungen das Hauptthema am Ölmarkt bleiben, zudem stehen in ein paar Tagen die neuen Monatsberichte von EIA, OPEC und IEA zur Veröffentlichung an.
Am Devisenmarkt gibt es weiter wenig Bewegung, allerdings hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar dabei gestern weiter leicht an Wert verloren. Gut ausgefallene Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten haben den "Greenback" entsprechend gestützt, da die Beschäftigungssituation ein nicht unerheblicher Faktor bei der nächsten Zinsentscheidung der Fed sein dürfte.
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute leider mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten, nachdem die Notierungen bereits gestern ins Plus gedreht haben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein weiteres Plus in einer Größenordnung von einem bis eineinhalb Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage bewegt sich dabei weiter auf hohem Niveau, was sich mittlerweile auch entsprechend auf die Lieferzeiten ausgewirkt hat.
*1) Schlusskurs vom Stand 09.01.2026, 22:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (08.01.2026, 22:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 09.01.2026, 22:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (08.01.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise haben gestern nach einem zwischenzeitlichen Erholungsversuch wieder nachgegeben und bleiben weiterhin auf dem günstigsten Niveau der letzten Jahre. Bei den Heizöl-Notierungen kommt es heute in der Eröffnung zu keinen größeren Veränderungen.
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel deutlich nachgegeben und fallen auch heute morgen im asiatisch geprägten Handel weiter zurück. In Folge geben auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nach.