Marktbericht vom 14.01.2026

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Marktbericht vom 14.01.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise ziehen erneut kräftig an - Heizölpreise starten weitgehend stabil!

14.01.2026, 09:08 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise auf höchstem Stand seit zwei Monaten - Heizöl bleibt auf günstigem Niveau

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern weiter deutlich verteuert, heute Morgen ist bislang aber eine Stabilisierung zu beobachten, sodass auch die Heizöl-Notierungen, die bereits gestern angestiegen sind, heute nur wenig verändert in den Tag starten.


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Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 649 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1650 Dollar gehandelt. 

Die Rohölpreise sind gestern aufgrund der politischen Krisenherde und der damit verbundenen Erhöhung der Risikoprämie auf den höchsten Stand seit über zwei Monaten angestiegen. 
Hauptthema dabei ist und bleibt die Lage im Iran, aber auch weitere Angriffe auf russische Öltanker und Ölanlagen in und am Schwarzen Meer sorgen dafür, dass die Käufe derzeit überwiegen.
Auch der Konflikt zwischen den USA und Venezuela ist nach wie vor ein wichtiger Faktor, auch wenn der Ölmarkt hiervon zumindest kurzfristig nicht ganz so stark betroffen ist.
Preisdrückend bzw. -stabilisierend wirkte gestern im späten Handel der Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA), in dem Einschätzung zur globalen Überversorgung nochmals erhöht wurde. Aktuell rechnet man hier mit einem Überangebot von 2,83 Mio. Barrel pro Tag, vor rund vier Wochen lag die Prognose noch bei 2,26 Millionen Fass täglich. 
Auch die nach Börsenschluss vermeldeten Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute fielen bearish aus. Bei Rohöl gab es ein völlig unerwartetes deutliches Plus von 5,3 Millionen Barrel, bei Destillaten einen Zuwachs von 4,3 und bei Benzin sogar von 8,2 Millionen Fass. Man darf gespannt sein, ob diese Zahlen heute Nachmittag vom Department of Energy (DOE) bestätigt werden.

Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel mit wenig Kursbewegung zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Letzterer konnte im Laufe des Nachmittags etwas zulegen, obwohl der gestern veröffentlichte US-Verbraucherpreisindex für den Monat Dezember mit plus 2,7 Prozent im Rahmen der Erwartungen ausgefallen ist. Der ebenfalls viel beachtete Kern-Verbraucherindex ist mit 2,6 Prozent aber etwas weniger stark angestiegen als erwartet.

Die Heizölpreise hierzulande kennen in diesen Tagen leider nur den Weg nach oben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für heute aber nur geringe Aufschläge in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bewegen sich die Notierungen weiterhin auf einem sehr attraktiven Niveau, deutlich unter den Januar-Ständen der letzten drei Jahre!

Heizöl-Marktdaten

*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 14.01.2026, 11:22 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (13.01.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 14.01.2026, 11:22 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (13.01.2026, 22:59 Uhr)

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