Marktbericht vom 15.01.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach den Preisaufschlägen der letzten Tage gestern im späten Handel erfreulicherweise wieder nachgegeben, was sich heute auch auf die Heizöl-Notierungen hierzulande auswirkt. Diese starten mit einem leichten bis moderaten Minus und bleiben so weiterhin auf einem sehr günstigen Niveau.
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Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,20 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 640 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar weiter etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1635 Dollar gehandelt.
Die Sorge vor eine Eskalation der Lage im Iran hat die Rohölpreise in den letzten Tagen deutlich auf den höchsten Stand seit über zwei Monaten nach oben getrieben.
Auch gestern starteten die Futures zunächst mit Aufschlägen, im späten Handel sorgte US-Präsident Trump mit einem neuen Statement zur Lage am Persischen Golf aber für Entspannung. Es hörte sich beinahe nach einem völligen Richtungswechsel an, als er davon berichtete, dass die Tötungen im Iran wohl aufhören sollen und auch keine Hinrichtungen geplant sind. Zuvor war noch ein baldiges Eingreifen der USA befürchtet worden.
Trotzdem bleiben die Unruhen im Iran sicherlich auch in den nächsten Tagen ein wichtiges und bestimmendes Thema am Ölmarkt.
Ebenfalls preisdrückend wirkten die gestern veröffentlichten DOE-Ölbestandsdaten. Wie schon tags zuvor bei den API-Zahlen gab es auch hier deutliche Aufbauten bei Rohöl und Benzin, sodass die Gesamtbestände auf den höchsten Stand seit knapp fünf Jahren angestiegen sind. Es gab aber auch preistreibende Aspekte in dem Bericht. So ist die Gesamtnachfrage kräftig um knapp 1,8 auf gut 21 Millionen Barrel pro Tag angestiegen und die Ölproduktion leicht auf unter 13,8 Millionen Fass täglich zurückgegangen.
Auch der Monatsbericht der OPEC ist zumindest stabilisierend zu werten. Hier wurde die Einschätzung im Vergleich zum Vormonat für dieses Jahr nicht verändert. Für nächstes Jahr wird mit einem weiteren Anstieg des globalen Ölbedarfs um täglich 1,3 Millionen Barrel gerechnet.
Am Devisenmarkt war auch gestern wieder ein recht ruhiger Handel zu beobachten. Der Euro musste anfängliche Gewinne bis Handelsschluss wieder abgeben und auch heute Morgen stehen im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar wieder eher Minuszeichen an den Kurstafeln.
Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben etwas leichter in den Tag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für heute ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Somit bewegen sich die Notierungen wieder unter dem Durchschnittswert der letzten 12 Monate und auch deutlich unter den Januar-Werten der Jahre 2025, 2024 und vor allem 2023. Selbst im Januar 2022 lagen die Kurse nur minimal unter den aktuellen Werten.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 15.01.2026, 10:40 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (14.01.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 15.01.2026, 10:40 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (14.01.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise haben sich gestern weiter deutlich verteuert, heute Morgen ist bislang aber eine Stabilisierung zu beobachten, sodass auch die Heizöl-Notierungen, die bereits gestern angestiegen sind, heute nur wenig verändert in den Tag starten.
Die Ölpreise haben gestern vor allem im späten Handel weiteren Aufwind erhalten und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag.