Marktbericht vom 26.01.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag nach dem kurzen Rücksetzer vom Vortag wieder Fahrt aufgenommen und sind auf den höchsten Stand seit knapp vier Monaten gestiegen. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach oben.
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Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,40 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 684 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar weitere kräftige Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1860 Dollar gehandelt.
Der Ölmarkt hat in diesen Tagen ein neues Thema. Die starke Kältewelle in weiten Teilen der USA und auch das anhaltend kalte Winterwetter in Europa hinterlässt Spuren in der Energieversorgung.
Während die Gasspeicher der Europäischen Union derzeit deutlich unter die Füllstände der letzten Jahre gefallen sind, drohen in den USA massive Ausfälle bei der Gas- und Ölversorgung. Derzeit soll es einen Rückgang der US-Erdgasproduktion von rund zehn Prozent geben und die Ausfälle könnten sich noch ausweiten. Auch erste Rohöl-Raffinerien werden heruntergefahren, während gleichzeitig der Heizbedarf massiv nach oben geht. Zudem waren bereits am gestrigen Sonntag hunderttausende Haushalte ohne Strom.
In Zusammenhang mit dem weiterhin ungewissen Ausgang der Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg und einem möglichen Angriff der USA auf den Iran, hat sich auch die Grundstimmung am Ölmarkt zuletzt gewandelt und die lange Zeit thematisierte Überversorgung ist in den Hintergrund gerückt.
Auch von wirtschaftlicher Seite gab es zuletzt eher bullishe, also preistreibende Signale. So hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine globale Wachstumsprognose für dieses Jahr leicht erhöht und die Gefahr neuer US-Zölle für die EU scheint zumindest vorerst gebannt zu sein.
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar am weitere deutliche Gewinne erzielen und erstmals seit Mitte September wieder über die 1,18-Dollar-Marke klettern. Auch hier wirkte sich die Kehrtwende von US-Präsident Trump zum Thema Grönland sicherlich positiv auf unsere Gemeinschaftswährung aus. Zudem scheint das Vertrauen in die US-Währung immer weiter zu schwinden.
Die Heizölpreise hierzulande starten heute, trotz der Währungsgewinne, mit weiteren Aufschlägen in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich auch hier der Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen fort. Trotzdem bewegen sich die Notierungen in der langfristigen Betrachtung immer noch auf einem sehr günstigen Niveau, deutlich unter den Januar-Ständen der letzten drei Jahre.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 26.01.2026, 11:00 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (23.01.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 26.01.2026, 11:00 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (23.01.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel deutlich nachgegeben und starten heute Morgen stabil, aber spürbar unter dem Niveau von gestern Vormittag, in den asiatisch geprägten Handel. In der Folge geben auch die Heizölnotierungen hierzulande nach.
Die Ölpreise haben gestern weiter deutlich zugelegt. Heute Morgen zeigen sich die Notierungen bislang stabil. Infolge dieser Vorgaben sind auch die Heizölpreise spürbar gestiegen.