Marktbericht vom 18.02.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern, nach einem zunächst deutlichen Anstieg, die Gewinne in der zweiten Tageshälfte wieder abgegeben und starten heute wenig verändert. So ist es nur eine logische Folge, dass auch bei den Heizöl-Notierungen in der Eröffnung kein neuer Trend erkennbar ist.
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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 679 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum Dollar auf der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1845 Dollar gehandelt.
Hauptthema am Ölmarkt waren zu Wochenbeginn die indirekten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Genf. Dabei geht es im Wesentlichen um das Atomprogramm Teherans, aber auch um die Menschenrechte in der Islamischen Republik.
Im Vorfeld und auch begleitend zu den Gesprächen versuchen beide Parteien ihre Macht zu demonstrieren. Die USA hat einen zweiten Flugzeugträger in die Region entsandt, der Iran hält derzeit eine Militärübung in der Straße von Hormus ab, die dadurch gestern vorübergehend sogar gesperrt wurde. Diese neuralgische Stelle ist das Nadelöhr der internationalen Ölversorgung und daher das Thema bei den Ölhändlern besonders sensibel.
Aufgrund dessen sind die Ölpreise gestern zunächst deutlich angestiegen. Als dann seitens des iranischen Außenministers positive Signale kamen und diese von ersten Annäherungen und weiteren Gesprächen berichtete, fielen die Futures am Nachmittag und Abend wieder zurück. Das Thema wird uns aber sicherlich auch noch in den nächsten Tagen und wohl auch Wochen begleiten.
Währenddessen gibt es weiterhin keine wesentlichen Fortschritte bei den Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine, wohl aber gegenseitige Angriffe.
Feiertagsbedingt mit einem Tag Verspätung werden in dieser Woche die wöchentlichen Ölbestandsdaten vermeldet. Heute Abend berichtet das American Petroleum Institute (API), morgen Nachmittag dann das Department of Energy (DOE).
Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum Dollar gestern zwischenzeitlich zurückgefallen. Schwache Konjunkturdaten aus der EU, wo der ZEW Konjunkturerwartungsindex per März nicht wie erwartet auf 45,7 Punkte angestiegen, sondern sogar auf 39,4 Zähler zurückgefallen ist, sowie wiederum solide Wirtschaftsindikationen aus den USA, waren für diese Entwicklung mit verantwortlich. Im weiteren Verlauf konnte sich unsere Gemeinschaftswährung aber wieder erholen.
Sehr stabile Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute kaum verändert in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen nur minimale Aufschläge von rund 0,2 Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor bewegen sich die Notierungen auf einem sehr günstigen Niveau, das gerade von sicherheitsorientierten Ölheizern zur Bestandsaufstockung genutzt werden sollte.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 18.02.2026, 09:40 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (17.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 18.02.2026, 09:40 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (17.02.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise haben gestern nach anfänglichen Verlusten leider wieder ins Plus gedreht und sind mit deutlichen Aufschlägen auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge ziehen heute auch die Heizöl-Notierungen in der Eröffnung etwas an.
Die Ölpreise haben sich am Freitag in einer engen Handelsspanne seitwärts bewegt und setzen diesen Trend auch heute Morgen fort. In Folge wird es auch bei den Heizöl-Notierungen wohl zu keinen größeren Kursveränderungen kommen.