Marktbericht vom 18.03.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern uneinheitlich entwickelt und starten heute Morgen über alle Produktbereiche schwächer. In Folge könnte es zum Start auch bei den Heizöl-Notierungen zu leichten Abschlägen kommen.
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Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 101,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung April kostet zur Stunde 1167 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar weiter verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1540 Dollar gehandelt.
Die Rohölpreise scheinen sich in der dritten Woche des Iran-Krieges auf ein Niveau um rund 100 Dollar pro Fass einzupendeln und die Schwankungsbreite nimmt dabei weiter etwas ab.
Die Fronten im Krieg sind aber nach wie vor verhärtet. Gestern wurde die Tötung des iranischen Sicherheitschefs Ali Larijani vermeldet, was den Kampfgeist des Mullah-Regimes zumindest kurzzeitig weiter erhöhen könnte.
Um das Problem der Blockade der Straße von Hormus in den Griff zu bekommen, setzt die USA nun panzerbrechende Munition ein, die iranische Stellungen in der angrenzenden Region zerstören sollen. Ob und wann es einen Begleitschutz für Transporte durch die Meerenge geben wird, ist nach wie vor offen und mittlerweile ein großer Streitpunkt zwischen der US-Regierung und anderen Nato-Staaten.
Etwas Entlastung brachte gestern die Meldung, dass über die wichtige Kirkuk-Ceyhan-Pipeline wieder verstärkt Ölexporte aus dem Kurdengebiet des Irak an den türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan erfolgen sollen. Hier gab es in den letzten Jahren große Streitigkeiten zwischen den Irak und der Türkei bezüglich Einnahmen und Zuständigkeiten. Bei Vollauslastung beträgt die Kapazität der Ölleitung über 400.000 Barrel pro Tag.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten fielen ebenfalls preisdrückend aus. Vor allem der deutliche Zuwachs bei Rohöl überraschte die Händler, die heute auf die wesentlich umfang- und einflussreicheren DOE-Zahlen warten.
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar im Vorfeld der heute Abend stattfindenden Sitzung der Federal Reserve weiter an Boden gutmachen und sich wieder deutlich oberhalb der 1,15-Dollar-Marke etablieren. Angesichts des zu erwartenden steigenden Inflationsdrucks dürften ursprünglich erwartete weitere Zinssenkungen wohl vorerst vom Tisch sein.
Auch die Heizölpreise hierzulande haben sich in den letzten Tagen weiter stabilisiert und starten heute erneut wenig verändert bis etwas leichter in den Tag. Die Nachfrage bleibt weiter auf einem extrem niedrigen Niveau, sodass es auch bei Diesel wohl zu keinen Versorgungsengpässen kommen sollte. Beide Produkte werden aus Gasöl hergestellt und unterscheiden sich im Wesentlichen durch eine unterschiedliche Besteuerung. Wer mit seinem Vorrat nicht über die Heizperiode kommt, sollte nur eine kleine Menge bestellen.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 18.03.2026, 10:20 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (17.03.2026, 23:40 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 18.03.2026, 10:20 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (17.03.2026, 23:40 Uhr)
Die Ölpreise haben gestern nach anfänglichen Gewinnen ins Minus gedreht und sind auf Tagestief aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geht es aber schon wieder steil bergauf, sodass in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen starten.
Die Ölpreise sind höher in die neue Handelswoche gestartet, nachdem sich weiter kein Ende des Krieges im Nahen Osten abzeichnet. In Folge bleiben auch die Heizöl-Notierungen hoch und heute sind bislang weitere Aufschläge zu beobachten.