Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute mit leichten Abschlägen, es wird ein Rückgang von bis zu einem Cent pro Liter erwartet. Grund dafür ist die leicht entspanntere Lage durch mehr Schiffspassagen in der Straße von Hormus, während der weiterhin ungelöste Iran-Konflikt die Preise mittelfristig wieder ansteigen lassen könnte.
Marktbericht vom 15.05.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute mit leichten Abschlägen, es wird ein Rückgang von bis zu einem Cent pro Liter erwartet. Grund dafür ist die leicht entspanntere Lage durch mehr Schiffspassagen in der Straße von Hormus, während der weiterhin ungelöste Iran-Konflikt die Preise mittelfristig wieder ansteigen lassen könnte.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind im gestrigen Handelsverlauf wieder etwas gesunken und starten heute Morgen daher auf niedrigeren Niveau in den asiatisch geprägten Handel. In Folge könnte es bei den Heizöl-Notierungen zu leichten Abschlägen kommen.
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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 107 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 1164 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1639 Dollar gehandelt.
An den internationalen Ölbörsen geht eine unruhige Woche zu Ende. Weiterhin bestimmt der Konflikt am Persischen Golf das Marktgeschehen. Zwar konnten zuletzt offenbar wieder mehr Schiffe die Straße von Hormus passieren, eine politische Annäherung zwischen Teheran und Washington ist jedoch nicht in Sicht.
Auch die Gespräche zwischen US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben bislang keine konkreten Ergebnisse gebracht. Dabei standen unter anderem der Krieg mit Iran und die Lage in der Straße von Hormus im Fokus. China nannte Energiethemen zwar nicht ausdrücklich, bestätigte aber Gespräche über die Situation im Nahen Osten.
Nach Angaben aus Teheran haben seit Mittwochabend 30 Schiffe die Straße von Hormus durchquert. Das liegt zwar weiterhin klar unter dem früher üblichen Niveau von rund 140 Schiffen pro Tag, wäre aber dennoch ein deutlicher Anstieg gegenüber den vergangenen Wochen.
Das knappe Angebot bleibt damit der zentrale Faktor für die Ölpreise. Die höhere Zahl an Schiffspassagen hat die Sorgen am Markt etwas verringert, dürfte den Aufwärtstrend aber vorerst nicht stoppen.
Zudem sinken die weltweiten Ölreserven weiter stark. Selbst bei einem baldigen Ende der Kämpfe könnte der Markt noch bis Oktober deutlich unterversorgt bleiben. Gleichzeitig nehmen auch die Lagerbestände bei Rohöl und Kraftstoffen weiter ab.
Zwar gilt seit Anfang April eine Waffenruhe, doch die politischen Differenzen bleiben groß. Trump bezeichnete die Waffenruhe zuletzt als sehr brüchig. Gleichzeitig sind die Exporte weiterhin eingeschränkt. Die Transporte von Rohöl und Treibstoffen durch die Straße von Hormus sind im ersten Quartal deutlich gesunken.
Trotz der angespannten Lage geben die Gespräche zwischen Trump und Xi sowie die zuletzt wieder zunehmenden Schiffspassagen dem Markt etwas Hoffnung. Aus fundamentaler Sicht ist die Lage daher neutral bis bullisch.
Die
Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben mit leichten
Abschlägen in den Handel. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen
lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge von bis zu einem Cent pro
Liter erwarten.
Aufgrund der weiterhin angespannten Versorgungslage
und möglicher Engpässe im Spätsommer und Herbst raten wir Ölheizern zu
einem rechtzeitigen Kauf.
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel angezogen und sind auf einem Tageshoch aus den Handel gegangen. Heute Morgen starten die Notierungen leicht günstiger in den Tag. Eine klare Richtung ist jedoch weiterhin nicht erkennbar, sodass erneut mit Schwa
Die Ölpreise bleiben weiter auf hohem Niveau, nachdem im Nahen Osten keine diplomatische Lösung in Sicht ist. In Folge werden die Heizöl-Notierungen tendenziell weiter ansteigen und wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte bald bestellen!