Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute mit Abschlägen und könnten im Tagesverlauf um zwei bis drei Cent pro Liter sinken, auf das niedrigste Niveau seit Kriegsbeginn. Grund dafür ist die Hoffnung auf ein Abkommen im Iran-Konflikt, das die Ölpreise an den internationalen Märkten stark gedrückt hat.
Marktbericht vom 12.06.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute mit Abschlägen und könnten im Tagesverlauf um zwei bis drei Cent pro Liter sinken, auf das niedrigste Niveau seit Kriegsbeginn. Grund dafür ist die Hoffnung auf ein Abkommen im Iran-Konflikt, das die Ölpreise an den internationalen Märkten stark gedrückt hat.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel deutlich nachgegeben, nachdem es zum wiederholten Mal Hoffnung auf eine Abkommen im Iran-Konflikt gibt. In Folge fallen die Heizöl-Notierungen auf das niedrigste Niveau seit Kriegsbeginn.
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Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 88,40 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 980 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1565 Dollar gehandelt.
Nachdem es in dieser Woche im Iran-Konflikt wieder verstärkt zu gegenseitige Angriffe gekommen und dadurch eine Lösung scheinbar wieder in weite Ferne gerückt ist, wird an den Börsen nun schon wieder die Friedenskarte gespielt.
Auslöser war wieder einmal ein Post von US-Präsident Trump, indem er den zuvor angekündigten Angriff auf iranische Ziele abgesagt hat und gleichzeitig ein angeblich unmittelbar bevorstehendes Abkommen mit höchsten Vertretern des Irans angekündigt hat.
Und tatsächlich scheinen die Chancen diesmal größer zu sein, auch wenn eine vollständige Bestätigung von iranischer Seite bislang noch nicht vorliegt. Außenminister Baghaei äußerte aber, dass ein Großteil bereits in finaler Fassung vorliege, Teheran aber bei seinen wichtigsten Punkten keine Kompromisse machen werde.
Von US-Seite gab es hingegen bereits konkretere Angaben. So soll US-Vizepräsident Vance den Vertrag unterschreiben, da Trump am Wochenende seinen 80. Geburtstag feiert. Zudem ist das Treffen wohl auf europäischen Boden geplant. Außerdem sollen ein ganze Reihe anderer Staaten, darunter weitere Golf-Staaten und die Türkei eingebunden und dabei der künftige Umgang mit dem Iran geregelt worden sein.
Am Ölmarkt hat dies zu einem deutlichen Rückgang der Öl-Futures geführt. Die Rohölpreise sind unter die 90-Dollar-Marke gefallen und auch bei den Gasöl-Notierungen stehen erstmals seit Kriegsbeginn wieder weniger als 1.000 Dollar pro Tonne an der Kurstafel.
Am Devisenmarkt machte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern einen kleinen Satz nach oben, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) erstmals seit fast drei Jahren den Leitzins um 25 Basispunkte angehoben hat. Zudem sieht EZB-Präsidentin Christine Lagarde weitere Aufwärtsrisiken, sodass ein weiterer Schritt in den nächsten Monaten wohl durchaus zu erwarten ist.
Die Heizölpreise fallen heute zum Start in den letzten Handelstag der Woche deutlich zurück und erreichen damit den tiefsten Stand seit Kriegsausbruch. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. Damit haben die Notierungen, angesichts der aktuell immer noch bestehenden massiven Beeinträchtigungen in der globalen Ölversorgung, ein durchaus attraktives Niveau erreicht, das gerade von sicherheitsorientierten Ölheizern zur rechtzeitigen Bevorratung genutzt werden sollte.
Die Ölpreise haben in den letzten Stunden wieder deutlich angezogen, nachdem es im Nahen Osten weiter gegenseitige Angriffe gibt und ein Frieden weiter nicht in Sicht ist. In Folge starten die Heizöl-Notierungen in den heutigen Handelstag.
Die Ölpreise haben gestern unterm Strich leicht an Wert verloren und starten auch heute Morgen eher mit schwacher Tendenz. In Folge gehen die Heizöl-Notierungen stabil, bestenfalls mit weiteren Abschlägen in den Handel.