Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute stabil bis leicht steigend in den Handelstag, mit einem erwarteten Anstieg von bis zu einem Cent pro Liter. Grund dafür sind die unsichere Lage im Persischen Golf und die guten US-Konjunkturdaten, die zusammen die Preise stützen.
Marktbericht vom 26.06.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute stabil bis leicht steigend in den Handelstag, mit einem erwarteten Anstieg von bis zu einem Cent pro Liter. Grund dafür sind die unsichere Lage im Persischen Golf und die guten US-Konjunkturdaten, die zusammen die Preise stützen.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Nachmittags deutlich angezogen und sind in Nähe der Tageshöchststände aus dem Handel gegangen. Heute Morgen zeigen die Kurspfeile aber wieder eher nach unten, sodass die Heizöl-Notierungen stabil oder nur mit eher geringen Aufschlägen starten.
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Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,20 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juli kostet zur Stunde 908 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1380 Dollar gehandelt.
Nachdem die Rohölpreise am Mittwoch auf das Niveau vor Kriegsbeginn in Nahost zurückgefallen waren, ging es mit den Futures gestern zeitweise kräftig nach oben. Ausgelöst wurde dies durch einen Zwischenfall in der Straße von Hormus. Hier gab es einen Angriff auf ein Containerschiff aus Singapur. Der Vorfall wird wohl aktuell untersucht und zeigt gleichzeitig aber auch, dass die Lage am Persischen Golf nach wie vor sehr fragil ist und dies wohl auch weiterhin eine Risikoprämie einfordern wird.
Ein weiterer Preistreiber waren überraschend gute Konjunkturdaten aus den USA, wo das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal überraschend deutlich um 2,1 Prozent gestiegen und auch die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen ist.
Hauptthema am Ölmarkt bleibt aber natürlich die weitere Entwicklung der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran, aber auch wieder zunehmend mehr der Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Nachdem immer wieder russische Ölanlagen und Raffinerien durch Drohnen stark beschädigt werden und Moskau in Folge über eine vollständiges Exportverbot für Diesel nachdenkt, haben sich die Gasölpreise in letztern Zeit leider etwas von den Rohöl-Notierungen abgekoppelt, was derzeit auch das weitere Abwärtspotenzial bei den Heizölpreisen beschränkt.
Zudem bereitet ein Streik der Mitarbeiter der ExxonMobil-Raffinerie in Antwerpen Sorge, der die Produktion von Destillaten in der nächsten Woche massiv beeinträchtigen wird.
Am Devisenmarkt bewegt sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar weiter auf dem niedrigsten Niveau seit gut einem Jahr, was mit der Erwartung steigender US-Zinsen zu erklären ist. Dies wurde gestern durch die recht guten US-Konjunkturdaten bekräftigt.
Die Heizölpreise starten heute stabil bis etwas fester in den letzten Handelstag der Woche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Es sieht stark danach aus, als dass die Notierungen ihren Boden gefunden haben. Die Kraftstoffknappheit in Russland und die fallenden Pegelstände wirken der weiterhin recht schwachen Inlandsnachfrage entgegen.
Die Ölpreise aben sich gestern erneut uneinheitlich entwickelt. Bei Rohöl gab es weitere Abschläge, sodass hier bereits das Vorkriegsniveau erreicht ist. Bei Gasöl gab es eine Seitwärtsbewegung, die sich auch bei den Heizöl-Notierungen fortsetzt.
Die Ölpreise haben sich gestern uneinheitlich entwickelt. Während die Rohölpreise weiter leicht unter Druck geblieben sind, tendierten die Gasöl-Futures deutlich nach oben. Entsprechend starten die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit leichten Aufschl