Marktbericht vom 21.08.2026
Heizöl-Preisrechner
Logo WhatsApp
FastEnergy-WhatsApp-Channel kostenlos abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!
Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 21.08.2026, 08:02 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau seitwärts, wobei heute ein leichter Anstieg von bis zu einem halben Cent pro Liter erwartet wird. Grund dafür sind vor allem die unsichere Energieversorgung durch geopolitische Spannungen und die eingeschränkte Ölversorgung aus Russland.

Marktbericht vom 21.08.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise starten wenig verändert - Heizölpreise bleiben im Seitwärtstrend!

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 21.08.2026, 08:02 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau seitwärts, wobei heute ein leichter Anstieg von bis zu einem halben Cent pro Liter erwartet wird. Grund dafür sind vor allem die unsichere Energieversorgung durch geopolitische Spannungen und die eingeschränkte Ölversorgung aus Russland.

Nachfrage zieht an - Heizölpreise bleiben auf hohem Niveau

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach einem schwachen Start deutlich zugelegt und starten heute kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche. Gleiches gilt für die Heizöl-Notierungen, die sich seit Mitte Juli auf hohem Niveau seitwärts bewegen.


Wöchentliche Updates zur Heizölpreis-Entwicklung von FastEnergy auf WhatsApp!

Jetzt kostenlos abonnieren!

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 93,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung September kostet zur Stunde 1.290 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1690 Dollar gehandelt. 

Die Strategieänderung der US-Regierung im Iran-Krieg gleicht einer Bankrott-Erklärung und hinterlässt der Welt einen Scherbenhaufen in Form  einer unsicheren Energieversorgung und hoher Öl- und Gaspreisen. 
Es sieht leider nicht danach aus, als dass die bekannten verschlossenen Versorgungswege bald wieder offen sein und die Ölexporte ungehindert fließen werden. Das sehen auch viele Analysten so und erwägen in Folge, ihre Preisprognosen nach oben zu korrigieren.
Auch im Krieg zwischen Russland und der Ukraine bleibt es bei einer Art Pattsituation, die auf beiden Seiten hohe Verluste einfordert und vor allem die russische Ölversorgung mittlerweile stark eingeschränkt hat. Der von der russischen Regierung verhängte Exportstopp wirkt sich indirekt auch auf die Versorgung in Europa und in Folge auch negativ auf die Preise für Heizöl und Diesel aus. 
Währenddessen sind die Gasspeicher zum Start in den Winter nur unterdurchschnittlich gefüllt, was wohl im Großen und Ganzen auch für die Öltanks der Verbraucher zutrifft. Der Großteil wartet weiter auf ein Wunder in Form plötzlich fallender Heizölpreise, das aber sehr wahrscheinlich ausbleiben wird. Eher wahrscheinlich sind hingegen logistische Engpässe bei einem plötzlichen Anspringen der Nachfrage, was spätestens zum Start in die Heizperiode der Fall sein wird. Die Kaufaktivität nimmt aber bereits jetzt leicht zu.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern die Gewinne der letzten Tage im Vergleich zum Dollar gut verteidigen und sogar noch weiter Richtung 1,17-Dollar-Marke zulegen. Unter den Marktteilnehmern nehmen die Sorgen über die hohe US-Staatsverschuldung immer mehr zu, was sich negativ auf den Dollarkurs auswirkt.

Die Heizölpreise hierzulande bleiben weiter im Seitwärtstrend, bewegen sich dabei aber in Nähe der Höchststände der letzten drei Monate. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen sind heute zum Start leichte Aufschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter zu erwarten. Langsam belebt sich die Nachfrage nach Heizöl etwas und es wird von vielen Ölheizern zumindest eine Teilmenge bestellt. Die durchschnittliche Bestellmenge pro Auftrag liegt aktuell rund 25 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.

Heizöl-Marktdaten

21.08.26, 09:10 Uhr
 
21.08.: 134,20 €
20.08.: 134,47 €
21.08.26, 09:10 Uhr
 
21.08.: 1.286,00 $
20.08.: 1.295,25 $
21.08.26, 09:10 Uhr
 
21.08.: 93,47 $
20.08.: 93,21 $
21.08.26, 09:10 Uhr
 
21.08.: 0,8551 €
20.08.: 0,8564 €

Weitere Marktberichte