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Marktbericht vom 23.03.2023

Heizöl-Markt aktuell: Starker Euro lässt Heizölpreise weiter nachgeben!

23.03.2023, 08:29 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zeitweise deutliche Gewinne verbuchen können, fielen zu Handelsschluss aber wieder etwas zurück. Da sich der Wert des Euro gleichzeitig erhöht hat, werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den Tag starten.


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Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 76,10 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung April kostet zur Stunde 778 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar kräftig zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0930 Dollar gehandelt.

Die Finanzmärkte konnten sich auch gesern weiter stabilisiern. An den europäischen Aktienmärkten wurden zumindest vorübergehend wieder schöne Gewinne erzielt, was sich im frühen Handel auch auf die Rohölpreise auswirkte.
Diese wurden zusätzlich von der Ankündigung des russichen Vizepräsidenten Alexander Nowak, die Förderkürzung von 500.000 Barrel pro Tag bis mindestens Juni fortsetzten zu wollen, gestützt. Auch die Gasölpreise zogen deutlich an, was in erster Linie sicherlich mit den Streiks in Frankreich in Verbindung zu bringen war. Hier wird der Sprit allmählich wieder knapp.
Nach Veröffentlichung der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE) ging es mit den Futures dann zunächst weiter nach oben. Bei Rohöl gab es im Gegensatz zur API-Meldung nur einen leichten Aufbau von 1,1 Millionen Barrel, während bei Destillaten und vor allem bei Benzin deutliche Rückgänge zu verzeichnen waren. Zudem erhöhte sich die Gesamtnachfrage von 19,1 auf 20 Millionen Barrel pro Tag, bei einer nur leicht höheren Ölproduktion. In Summe waren die Zahlen klar bullish, also preistreibend zu werten.
Nach der von der US-Notenbank verkündeten Zinserhöhung fielen der Ölkomplex dann aber wieder zurück.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt machte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach Bekanntgabe der Zinsentscheidung durch die Fed einen Satz nach oben. Der Leitzins wurde nur um 0,25 Prozent angehoben, viele Marktteilnehmer schlossen scheinbar auch eine Erhöhung um 50 Basispunkte nicht aus. Unsere Gemeinschaftswährung kann davon profitieren und klettert auf den höchsten Stand seit Anfang Februar.

Gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit wird wohl auch heute wieder ein neues Jahrestief erreicht werden. Dies sollte die Nachfrage weiter beleben. Das Interesse am Heizölkauf hat in letzter Zeit wieder spürbar zugenommen und viele Verbraucher geben ihre Lauerstellung auf und sorgen mit einem Kauf für Sicherheit im nächsten Winter.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 23.03.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (22.03.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 23.03.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (22.03.2023, 23:59 Uhr)

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