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Marktbericht vom 16.01.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise teilweise im Plus - Heizölpreise ziehen an!

16.01.2024, 08:20 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern ingesamt eher seitwärts entwickelt, heute Morgen geht es aber vor allem bei Gasöl deutlich nach oben. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Aufschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 78,20 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 790 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0920 US-Dollar gehandelt.

Das Auf und Ab am Ölmarkt setzt sich auch zu Beginn der neuen Handelswoche fort. Weiterhin befinden sich die Rohölpreise im Spannungsfeld zwischen der äußerst labilen politischen Lage im Nahen Osten und der Erwartung einer schwachen globalen Ölnachfrage. Diese ist in diesen Tagen aber etwas geringer geworden, denn eine Kältewelle in den USA sorgt für Produktionsprobleme und einem zumindest vorübergehend geringeren Angebot an Benzin und Mitteldestillaten. Dies dürfte auch der Grund sein, warum heute die Gasöl-Futurs in Asien mit Aufschlägen gestartet sind. Außerdem gibt es witterungsbedingte Unterbrechungen an einem russischen Ölexporthafen am Schwarzen Meer.
Gegen weitere Preisrückgänge spricht derzeit natürlich auch die politische Lage im Nahen Osten, wo es immer wieder zu Zwischenfällen kommt. Angeblich haben die Houthi-Rebellen einen US-Zerstörer und ein amerikanisches Handelsschiff angegriffen. Der Iran hat derweil Raketen auf "terroristische Ziele" im Irak und Syrien abgeschossen. Die Lage in der Region ist und bleibt sehr angespannt.
In dieser Woche stehen noch einige wichtige Veröffentlichungen an, die dem Ölmarkt durchaus neue Impulse geben könnten. Morgen kommt der Monatsbericht der OPEC und es gibt neue Konjunkturdaten aus China. Am Freitag folgt der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (EIA). Die US-Ölbestandsdaten werden in dieser Woche aufgrund eines US-Feiertags erst am Mittwochabend bzw. Donnerstagnachmittag bekanntgeben.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar heute morgen im asiatischen Handel deutlich an Wert verloren. Dies, obwohl Kommentare aus Kreisen der Europäischen Zentralbank (EZB) zuletzt die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen im Euroraum gedämpft haben. Aber auch in den USA könnte es mit einer Lockerung der Geldpolitik noch etwas dauern. Die Renditen der Staatsanleihen sind heute Morgen angestiegen.

Schlechte Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Dies tut dem derzeit recht attraktiven Preisniveau allerdings kaum Abbruch, die Notierungen bewegen sich unter den üblichen Schwankungen weiter auf dem niedrigsten Niveau seit Ende Juli letzten Jahres.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 16.01.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (15.01.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 16.01.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (15.01.2024, 23:59 Uhr)

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