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Marktbericht vom 30.01.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise trotz Kriegsängste wieder schwächer - Heizölpreise auf Mehrwochenhoch!

30.01.2024, 08:37 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach dem kräftigen Anstieg der letzten Tage gestern etwas nachgegeben, obwohl die Angst vor einem Krieg zwischen den USA und dem Iran weiterhin allgegenwärtig ist. In Folge dürfte es auch bei den Heizöl-Notierungen zu leichten Abschlägen kommen.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,40 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 858 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar leichte Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0825 US-Dollar gehandelt.

Mit der der Aussage des Sprechers des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, keinen weiteren Krieg zu wollen und auch keine Eskalation anzustreben, ist wieder etwas Brisanz aus der insgesamt aber nach wie vor sehr angespannten Lage im Nahen Osten und insbesondere zwischen der USA und dem Iran genommen worden. Trotzdem kann es jederzeit zu weiteren Ereignisse und entsprechenden Reaktionen kommen. Wie die Antwort bzw. die angekündigte Vergeltung der USA auf den Drohnenangriff auf einen jordanischen Stützpunkt, bei dem drei US-Soldaten getötet wurden, aussehen wird, ist überdies noch unklar.
Sollte es zu keinen neuen größeren Zwischenfällen in der Region kommen, dürfte sich der Fokus der Markteilnehmer langsam auf das bevorstehende Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) richten. Auch wenn das Gremium keine Entscheidungsbefugnis hat, könnte es doch den ein oder anderen Hinweis auf aktuelle Strömungen und Richtungen geben. Gleiches gilt überigens auch für die Zinssitzung der Federal Reserve am Mittwochabend.
Zuvor gibt es aber natürlich die allwöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Heute Abend nach Börsenschluss berichtet das American Petroleum Institute (API), morgen Nachmittag dann das Department of Energy (DOE). Auch in dieser Woche werden die Zahlen aber sicherlich noch von den Wetterkapriolen von Mitte Januar beeinflusst und daher nur bedingt aussagekräftig sein.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember gefallen. Aussagen des französischen Notenbankchefs Francois Villeroy de Galhau, wonach eine Zinssenkung schon Thema bei der nächsten EZB-Sitzung sein könnte, belasteten unsere Gemeinschaftswährung. Heute stehen wichtige Konjunkturdaten aus der EU auf der Agenda, morgen dann unter anderem der neueste Verbraucherpreisindex aus Deutschland und am Abend, wie bereits erwähnt, die Sitzung der US-Notenbank.

Die Heizölpreise haben mittlerweile den höchsten Stand des bisherigen Jahres erreicht und den seit Mitte Oktober existenten mittelfristigen Abwärtstrend verlassen. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen, werden die Notierungen heute mit leichten Abschlägen in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter in den Handel starten. Insgesamt bleibt das Interesse am Heizölkauf und somit auch das Bestellaufkommen in diesen Tagen eher gering. Angesichts der extrem unsicheren Lage im Nahen Osten sollten aber gerade sicherheitsbedachte Ölheizer den Markt gut beobachten und den Vorrat rechtzeitig aufstocken.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 30.01.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (29.01.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 30.01.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (29.01.2024, 23:59 Uhr)

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