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Marktbericht vom 09.02.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise bleiben im Aufwind - Heizölpreise wieder auf Jahreshoch!

09.02.2024, 08:30 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben leider auch gestern wieder deutlich zugelegt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Auch wenn die Futures heute Morgen im asiatisch geprägten Handel bislang wieder leicht nachgeben, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach den höchsten Stand des bisherigen Jahres erreichen.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 888 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0770 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die zu Jahresbeginn erwartete "Ölschwemme" ausgeblieben ist und zur angespannten Lage im Nahen Osten nun auch noch die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen hinzugekommen sind, ziehen die Rohölpreise wieder deutlich an. Da in dieser Woche zudem auch die Produktbestände in den USA überraschend gefallen sind, geht es mit den Gasöl-Notierungen noch stärker nach oben.
Preistreiber in dieser Woche war außerdem die schwindende Hoffnung auf einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas und die Tötung eines Hisbollah-Kommandeurs durch einen Drohnenangriff der USA. Eine Beruhigung in der Region ist also nicht in Sicht.
Die Nachfrageseite bleibt relativ stabil, auch wenn die globale Konjunktur nicht unbedingt blüht. Trotzdem zeigt sich die Wirtschaft vor allem in den USA, aber auch in Teilen Asiens recht robust, so dass der weltweite Ölbedarf auf hohem Niveau bleibt und in diesem und im nächsten Jahr weiter ansteigen wird. Ob und wann die OPEC+ die Fördermengen wieder anheben wird, ist bislang noch unklar.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder einen recht ruhigen Handel. Nachdem die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche von 227.000 auf 218.000 zurückgegangen ist und sich somit der US-Arbeitsmarkt weiter recht robust präsentiert, knickte der Euro zwar kurz ein, konnte sich aber schnell wieder erholen.

Die Heizölpreise hierzulande werden leider auch heute wieder mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten, ein neues Jahreshoch ist somit wahrscheinlich. Wer knapp bei Tank ist und auf der sicheren Seite stehen will, sollte trotzdem vorsorglich bestellen, denn eine jederzeit mögliche Eskalation der Lage im Nahen Osten hätte schwerwiegende Auswirkungen auf die Ölpreise.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 09.02.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (08.02.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 09.02.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (08.02.2024, 23:59 Uhr)

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