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Marktbericht vom 29.02.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise nach Bestandsdaten schwächer - Heizölpreise attraktiv!

29.02.2024, 08:30 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern zum Start wieder recht uneinheitlich gezeigt, nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten aber nach unten entwickelt. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Das Preisniveau wird zunehmend attraktiv!


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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 817 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0830 US-Dollar gehandelt.

Machten sich die Marktteilnehmer zu Wochenbeginn noch verstärkt Sorgen um die Versorgungslage bei Destillaten und hier besonders bei Diesel, so scheint dies nun schon wieder in Vergessenheit geraten zu sein. Jedenfalls haben die Gasöl-Futures gestern im Handelsverlauf deutlich nachgegeben, während die Rohölpreise im Großen und Ganzen seitwärts tendierten. Dies dürfte im Wesentlichen an technischen Faktoren gelegen haben, denn an den Fundamentaldaten hat sich nichts Wesentliches geändert. Im Gegenteil, mittlerweile rechnen wohl die meisten Marktteilnehmer zusätzlich mit einer Fortführung der Förderkürzungen durch die OPEC+ bis mindestens zum Ende des zweiten Quartals.
Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen tendenziell leicht bearish, also preisdrückend aus. Bei Rohöl fiel der Zuwachs mit 4,2 Millionen Barrel zwar deutlich niedriger aus als bei den API-Zahlen vom Vortag, dafür gab es aber bei Benzin einen etwas geringeren Rückgang. Auch die Zahlen zur Gesamtnachfrage konnten nicht überzeugen, obwohl im Vergleich zur Vorwoche eine Zunahme von gut 0,6 auf 19,5 Millionen Barrel vermeldet wurde. Im Vergleich zu den Berichtswochen der beiden Vorjahr liegt diese aber immer noch auf einem niedrigen Niveau. Hoch bleibt dieses hingegen bei der Ölproduktion mit 13,3 Millionen Fass pro Tag.

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Hand mit Megaphon

Am Devisenmarkt startete der Euro gestern im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar mit Verlusten, konnte diese aber bis Handelsschluss wieder ausgleichen. Dies obwohl die Geschäfts- und Verbraucherstimmung in der Europäischen Union per Februar mit nur 95,4 Punkten schwächer als erwartet ausgefallen ist. Die Analysten hatten im Vorfeld mit 96,7 nach 96,1 Zählern im Vormonat gerechnet.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Somit werden die Notierungen mit etwas Glück den niedrigsten Stand seit sieben Monaten erreichen. Dies sollte gerade für sicherheitsorientierte Ölheizer eine gute Gelegenheit zur rechtzeitigen Einlagerung sein.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 29.02.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (28.02.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 29.02.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (28.02.2024, 23:59 Uhr)

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