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Marktbericht vom 05.06.2024

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise nach Einbruch schnell wieder erholt - Heizölpreise bleiben günstig!

05.06.2024, 09:36 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise erholen sich

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sanken gestern zunächst, bevor sie sich in der zweiten Tageshälfte wieder etwas erholten. Auch heute starten die Notierungen mit Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Auch die Heizölpreise legten folglich etwas zu.
 
Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 77,50 US-Dollar pro Barrel, während eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Juni 705,00 Dollar kostet. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar behaupten und wird heute Morgen zu Kursen von etwa 1,0875 US-Dollar gehandelt.
 
Heute wartet der Ölmarkt gespannt auf den wöchentlichen Bericht des US-Energieministeriums (DOE) um 16:30 Uhr. Dieser Bericht gibt Einblicke in die Nachfrageentwicklung in der ersten Woche der US-Fahrsaison, die inoffiziell mit dem Memorial Day-Wochenende beginnt.
Die gestern vom API veröffentlichten Bestandsdaten deuten darauf hin, dass die Nachfrage enttäuschen könnte. Sowohl bei Rohöl als auch bei Destillaten und Benzin gab es laut API erhebliche Bestandsaufbauten. Sollte die US-Nachfrage in der vergangenen Woche tatsächlich schwächer ausfallen, könnten die Nachfragesorgen zunehmen und die Ölpreise weiter unter Druck setzen.
Die am Dienstag veröffentlichten Daten zu den offenen Stellen in den USA (JOLTs-Report) fielen niedriger aus als erwartet. Dies befeuert Spekulationen über eine frühere Zinssenkung durch die Fed, zumal auch der ISM-Einkaufsmanagerindex enttäuschte. Eine frühere Zinssenkung könnte die Ölnachfrage in den USA stützen, was den Ölpreisen indirekt schwächen würde.
Zusätzlich wird heute der ADP-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, der Hinweise auf die Entwicklung im Mai geben soll. Die Fed achtet stark auf die Arbeitsmarktentwicklung bei ihren Zinsentscheidungen.
In China sorgten bessere Einkaufsmanagerindizes aus Industrie und Dienstleistungssektor für die Erwartung zu einer robusten Nachfrageentwicklung. Allerdings könnten die am Wochenende erwarteten Außenhandelsdaten diese Annahmen schnell zunichtemachen, falls sie enttäuschen.
Auf der Angebotsseite dämpft die Aussicht auf eine Lockerung der freiwilligen Produktionskürzungen einiger OPEC+-Länder ab Oktober das Aufwärtspotenzial der Ölpreise. Erste Schätzungen zur OPEC-Ölproduktion für Mai deuten auf einen Anstieg der Fördermenge hin, was zusätzlich belastet.


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Insgesamt also eine kaum veränderte Ausgangslage für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht aber nur ein kleines Plus von maximal einen halben Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen bewegen sich weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit Juli letzten Jahres und es bietet sich eine gute Gelegenheit zu rechtzeitigen Einlagerung, die derzeit auch rege genutzt wird.

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Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 05.06.2024, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (04.06.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 05.06.2024, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (04.06.2024, 23:59 Uhr)

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