Postleitzahl
Liter
Ø-Preis Deutschland
90,24 € / 100 Liter
29.08.2025, 12:50 Uhr

FastEnergy ist jetzt auch bei WhatsApp - HIER direkt ausprobieren!

Marktbericht vom 29.08.2025

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise bleiben weiter auf Richtungssuche - Heizölpreise im Seitwärtstrend!

29.08.2025, 08:08 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise im ruhigen Fahrwasser, Heizölpreise günstig und stabil

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern keine neue Richtung gefunden und sind mit kleinen Aufschlägen aus dem Handel gegangen. In Folge setzen auch die Heizöl-Notierungen ihre Seitwärtsbewegung der letzten Wochen weiter fort.


Wöchentliche Updates zur Heizölpreis-Entwicklung von FastEnergy auf WhatsApp!

Jetzt kostenlos abonnieren!

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,20 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung September kostet zur Stunde 677 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1660 US-Dollar gehandelt. 

Der Plan von US-Präsident Trump, die Öleinnahmen Russlands durch Strafzölle für die Käufer zu reduzieren, scheint vorerst nicht aufzugehen. 
Zumindest beim ersten Fall Indien scheint der Schuss sogar nach hinten loszugehen, denn laut Insidern, die mit Zahlen zu den Verladungen vertraut sein sollen, soll die Abnahmemenge im September im Vergleich zu August sogar um 10 bis 20 Prozent erhöht werden. Die indische Regierung handelt also wohl nach dem Motto "jetzt erst Recht" und nutzt die sicher günstigen Ölpreise um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschafts zu erhöhen, die in nächster Zeit durch den fehlenden Absatz in die USA sicherlich Probleme bekommen wird.
Währenddessen stocken die Friedensgespräche und Trump zeigt sich entsprechend unzufrieden und dürfte den Druck auf Russland wohl bald wieder erhöhen. 
Heute wird in den USA der Labor-Day gefeiert, der in der Regel das Ende der Fahrsaison markiert. In den folgenden Monaten dürfte der Ölbedarf zumindest in den Staaten damit wieder leicht zurückgehen und die Bestände ansteigen.
In den nächsten Wocheen ist aber auch wieder mit einer Zunahme der Hurrikan-Aktivität zu rechnen, was sich zumindest vorübergehend auf die Rohölpreise auswirken könnte. 
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen überwiegend gut, dabei aber unspektakulär aus. Der EU ZEW Konjunkturerwartungsindex ist per August  von 25,1 auf 25,9 Punkte angestiegen, die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche um 5.000 auf 229.000 zurückgegangen.

Auch am Devisenmarkt gab es gestern einen recht ruhigen Handel, bei dem der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar leichte Gewinne verbuchen konnte. Begründet wurde dies mit der Aussicht auf stabile Zinsen in Europa, während in den USA wohl bald Zinssenkungen ins Haus stehen. Zudem ist der Markt aufgrund der politischen Einflussnahme auf die US-Notenbank verunsichert.

Insgesamt also wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten. Seit nunmehr knapp zwei Monaten bewegen sich die Notierungen im Großen und Ganzen seitwärts, dies aber auf einem sehr niedrigen Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr sparen Ölheizer derzeit rund 5 Cent pro Liter, im Vergleich zum Jahr 2023 sogar knapp 20 Cent pro Liter. Dies obwohl zwischenzeitlich die staatliche CO2-Abgabe erhöht wurde. 

Heizöl-Marktdaten

*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 29.08.2025, 12:50 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (28.08.2025, 23:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 29.08.2025, 12:50 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (28.08.2025, 23:59 Uhr)

Weitere Marktberichte