Marktbericht vom 06.02.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten nach der gestrigen Berg- und Talfahrt heute leider wieder mit Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Bei stabilen Wechselkursen werden sich die Heizöl-Notierungen in Folge ebenfalls verteuern.
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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 703 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum Dollar nur wenig verändert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,18 Dollar gehandelt.
Die anstehenden Gespräche zwischen den USA und dem Iran sind weiterhin das bestimmende Thema am Ölmarkt. Heute sollen die Verhandlungen im Oman beginnen und je nach Verlauf werden sich wohl auch die Rohölpreise weiter entwickeln. Gestern konnten sich die Händler für keine klare Richtung entscheiden.
Nachdem nun doch eine diplomatische Lösung möglich zu sein scheint, wurde zuletzt die Risikoprämie etwas reduziert, was sich aber bei entsprechender Nachrichtenlage natürlich auch schnell wieder ändern kann.
Bei den Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg geht es nach Angaben des US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff weiter voran, wenngleich mit weiteren Ergebnissen erst in der nächsten Woche zu rechnen ist.
Neben den wichtigen geopolitischen Themen gab es in dieser Woche einen, wenn auch wohl nur vorübergehenden preistreibenden Einfluss durch die teils deutlich gefallenen US-Ölbestände und der dort auch gestiegenen Gesamtnachfrage. Man darf gespannt sein, wie es hier weitergeht, wenn sich der Sondereinfluss des Wintersturms heraus geglättet hat.
Drückend auf den Ölkomplex wirkt nach wie vor die mehr als gute globale Versorgungslage und die in letzter Zeit stark gestiegenen Ölexporte aus Venezuela.
Am Devisenmarkt gab es gestern keine größeren Veränderungen zwischen dem Euro und der Öl-Währung US-Dollar. Die Zinssitzung der Europäischen Zentralbank war kaum ein Thema unter den Händlern, da das Ergebnis und wohl auch der weitere Ausblick von EZB-Präsidentin Christine Lagarde schon mehr oder weniger feststand. Wie erwartet gab es dann auch keine Änderung des Leitzinses und auch keine Hinweise auf einer Veränderung der aktuellen Geldpolitik.
Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben heute leider mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche, die unterm Strich bislang aber eine leichte Verbilligung mit sich gebracht hat. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für heute ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 06.02.2026, 10:40 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (05.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 06.02.2026, 10:40 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (05.02.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise haben sich nach den gestrigen Kursanstiegen wieder gefangen und starten heute mit Abschlägen in den Handel. Gleiches gilt für die Heizöl-Notierungen, die ebenfalls ein leichtes Abwärtspotential besitzen dürften.
Die Ölpreise haben gestern wieder Fahrt aufgenommen und starten deshalb heute deutlich fester. In der Folge geht es leider auch mit den Heizöl Notierungen hierzulande weiter nach oben.