Marktbericht vom 09.02.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind heute Morgen mit Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel gestartet. Zudem gibt es leichte Währungsgewinne, sodass auch bei den Heizöl-Notierungen eine Vergünstigung zu erwarten ist.
Wöchentliche Updates zur Heizölpreis-Entwicklung von FastEnergy auf WhatsApp!
Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,20 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 685 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1850 Dollar gehandelt.
Am Rande der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bleibt der Ton zwar ruppig, aber nach dem ersten Treffen der Unterhändler im Oman soll es wohl zu weiteren Gesprächen, eventuell schon in dieser Woche, kommen.
Vorrangiges Thema ist dabei bislang wohl die Nuklearfrage bzw. das Atomprogramm Teherans.
Am Ölmarkt hat dies zu vorsichtigen Optimismus geführt und die Rohölpreise fallen derzeit etwas zurück.
Weiteres wichtiges Thema bleiben die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Indien. Zu dem in der letzten Woche unterzeichneten Handelsabkommen, im Rahmen dessen sich Neu-Delhi verpflichtet haben soll, kein russisches Öl mehr zu beziehen, ist eine Bestätigung Indiens bislang ausgeblieben. Sollte es aber tatsächlich zu diesem Schritt kommen, dürfte sich das globale Ölangebot deutlich verringern, da Indien mit China Hauptkunde Moskaus ist bzw. eventuell war.
Eine aktualisierte Einschätzung über die globale Versorgungslage werden in dieser Woche die neuen Monatsberichte der Energy Information Administration (EIA), der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA) geben. Den Anfang macht wie üblich der EIA-Report am morgigen Dienstag, an dem nach Börsenschluss auch die API-Ölbestandsdaten veröffentlicht werden.
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar im Laufe des Freitags leicht zulegen und dabei von der wieder gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger profitieren. Im Zuge dessen ist der Dow-Jones-Index in New York erstmals über die 50.000-Punkt-Marke gestiegen. Auch heute Morgen geht es mit unserer Gemeinschaftswährung bislang weiter nach oben, auf den höchsten Stand seit Monatsbeginn.
Gute Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen bewegen sich somit weiterhin auf einem sehr attraktiven Niveau, deutlich unterhalb dem Vergleichsstichtag der letzten drei Jahre!
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 09.02.2026, 10:50 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (06.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 09.02.2026, 10:50 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (06.02.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise starten nach der gestrigen Berg- und Talfahrt heute leider wieder mit Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Bei stabilen Wechselkursen werden sich die Heizöl-Notierungen in Folge ebenfalls verteuern.
Die Ölpreise haben sich nach den gestrigen Kursanstiegen wieder gefangen und starten heute mit Abschlägen in den Handel. Gleiches gilt für die Heizöl-Notierungen, die ebenfalls ein leichtes Abwärtspotential besitzen dürften.