Konkrete Energiespartipps für Kinder und ihre Eltern, Teil 1

Gepostet am 20. Jan. 2013 in Energiesparen, Energiespartipps, Ratgeber

Konkrete Energiespartipps für Kinder und ihre Eltern, Teil 1

Selbstverständlich können Sie Ihre Kinder nur begrenzt zum Beispiel in die Entscheidung einbeziehen, das eigene Haus mit einer Solaranlage auszustatten. In diesem und vielen anderen Bereichen des Energiesparens geht es um Investitionen, die in der Verantwortung der Erwachsenen liegen müssen. Dennoch gibt es viele kleine Energiesparmaßnahmen, die schon Kinder eigenverantwortlich umsetzen können. Beispiele für solche kindgerechten Energiespartipps und Hinweise, wie Sie diese Ihren Kindern vermitteln können, finden Sie auf den folgenden Seiten.

 

Bereich Elektrogeräte

Kinderzimmer gleichen heutzutage oft kleinen Elektronikabteilungen in Spielwarengeschäften. Fernseher, DVD-Player, Playstation und Co. gehören ab einem gewissen Alter mittlerweile häufig zur Grundausstattung. Sind diese und andere Geräte im Kinderzimmer nicht im Gebrauch, sollten Sie und Ihre Kinder sie wie alle anderen Geräte im Haushalt richtig abschalten.

Verdeutlichen Sie Ihren Kindern, dass Geräte auch im Stand-by-Modus Strom verbrauchen können – Energie, die ohne einen wirklichen Nutzen verloren geht. Hier kann man Energie sparen, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Viele Organisationen raten in diesem Kontext auch zu der Anschaffung einer Steckdosenleiste, an die Sie und Ihre größeren Kinder mehrere Geräte gleichzeitig anschließen können und die man mit einem Schalter komplett ausschalten kann. Diese einfache Handhabung kommt vor allem Kindern entgegen, die – wenn die Zeit einmal drängt – durchaus das eine oder andere Gerät vergessen könnten.

Auch Ladekabel für das Handy sowie für andere Geräte sollte Ihre Familie aus der Steckdose entfernen, wenn das Gerät aufgeladen ist. Überprüfen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern einmal, wie lange ein Handy zum Aufladen überhaupt benötigt: Dies wird Ihnen und Ihren Kindern in Zukunft helfen, solche Zeiträume besser im Auge behalten zu können.

Um Ihren Kindern anschaulich zu erklären, dass alle Elektrogeräte Strom verbrauchen, es aber Unterschiede in der Energieeffizienz geben kann, können Sie mit einem Messgerät zusammen mit Ihren Kindern ermitteln, welches Gerät wie viel Strom verbraucht. Damit sich aus diesen Erkennt- nissen Handlungsalternativen entwickeln können, empfiehlt es sich, in der Familie eine Liste mit den Geräten aufzustellen, die besonders energiehungrig sind.

Versuchen Sie, gemeinsam Lösungen zu finden, wie Sie die Nutzung dieser Geräte beschränken können, und überlegen Sie gemeinsam, ob es Alternativen zum Gebrauch gibt oder ob sich die Anschaffung eines energieeffizienteren Gerätes lohnt. Nehmen Sie Ihre Kinder ruhig beim Einkauf eines neuen Gerätes mit und weisen Sie darauf hin, dass nicht nur Optik und technische Extras zählen, sondern vor allem der Energieverbrauch. Energielabels sind oft sehr anschaulich gestaltet, sodass auch Kinder einen ersten Eindruck von dem Nutzen dieser Kennzeichnungen gewinnen können.