Heizöl – preisstabil wie lang nicht!

Gepostet am 24. Okt. 2012 in Blog

Jetzt wird sich der geneigte Leser dieser Zeilen fragen, was der wieder für einen Mist schreibt, aber von der Politik haben wir gelernt, dass man alles irgendwie auch positiv verkaufen kann.
Und wenn es davon nix gibt, muss man halt mal etwas länger warten …. (deshalb hat es seit dem letzten Blog auch etwas gedauert).

Aber ohne Schmarrn, Heizöl ist in diesem Jahr bisher nur um lausige 5,7 Prozent teurer geworden und so wie es aussieht, wird 2012 hier das Jahr mit der niedrigsten Teuerungsrate seit vier Jahren!

Was daran positiv ist? Tja angesichts des wirlich sehr hohen Preisniveaus nicht unbedingt uneingeschränkt positiv für den Verbraucher, aber für den Heizöl-Handel!

Dem tun solche Tatsachen nämlich auch mal gut, wird er doch ständig für die hohen Ölpreise verprügelt, ohne was dafür zu können.

Vor allem wenn man einen Blick auf die sogenannten „Wettbewerbsprodukte“ wirft:

Die solange als preisstabil gepriesenen Holzpellets haben gerade in letzter Zeit einen kräftigen Sprung nach oben gemacht und liegen auf Jahressicht, je nach Quelle, bei einer Teuerung von 3 bis 8 Prozent.

Erdgas hängt bekanntlich den Heizöpreisen immer etwas hinterher, tut derzeit aber alles, um den Rückstand möglichst schnell aufzuholen.

Und zu guter letzt der Strompreis, der ja in großen Mengen für den Betrieb von Wärmepumpen bzw. Stromheizungen benötigt wird.
Hier wäre eine Preissteigerung von nur 6 Prozent mal wirklich eine gute Nachricht!

Und jetzt lehn ich mich bei dieser Gelegenheit und der in mir verspürten Euphorie gleich noch gewaltig aus dem Fenster – was ich übrigens nur an dieser Stelle tue – und prognostiziere für das nächste Jahr fallende Heizölpreise – erstmals seit gefühlten 100 Jahren!
(In Wahrheit sind es übrigens lediglich knapp 5 Jahre)