Heizölpreis-Prognose 11/2014 bis 12/2014

Gepostet am 19. Nov. 2014 in News

Ähnlich wie am Ölmarkt, sieht die Entwicklung am heimischen Heizöl-Markt aus, wenngleich die Abschläge leider nicht 1:1 umrechenbar sind, denn hier gibt es einen fixen Steuer- und Kostenanteil zu berücksichtigen.
Außerdem zeigt sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar weiter sehr schwach und so notiert der „Greenback“ derzeit auf dem höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren.

Trotzdem dürfen Ölheizer zufrieden sein, denn auch die Heizölpreise waren seit Ende 2010 nicht mehr so niedrig wie heute!

Im Vergleich zum Vorjahr spart man bei einer Bestellmenge von 3.000 Liter derzeit rund 350 Euro, im Vergleich zum Jahr 2012 sogar gut 700 Euro!

Viele Verbraucher haben ihre Tanks in den letzten Wochen bereits gefüllt, aber sicherlich spekulieren einige immer noch auf weiter fallende Notierungen.

Ob dies von Erfolg gekrönt sein wird, wollen wir aber bezweifeln, denn am Rohölmarkt werden bald Mengen fehlen, da viele Produktionsstätten bei dem aktuellen Preisniveau einfach nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben sind.

Von Währungsseite ist ebenfalls wenig zu erwarten, hat doch die EZB erst kürzlich den ohnehin schon offenen Geldhahn noch weiter aufgedreht, was dem Eurokurs sicher nicht gut tun wird.

Wir gehen daher davon aus, dass sich die Heizölpreise in den nächsten vier Wochen bestenfalls seitwärts bewegen werden und im Falle eines plötzlichen Kälteeinbruchs durchaus auch wieder anziehen können.