Heizungen, Teil 5 – Nachtspeicherheizung

Gepostet am 19. Feb. 2013 in Heizungen, Ratgeber, Richtiges Heizen

Heizungen, Teil 5 – Nachtspeicherheizung

Eine Variante der Elektrogebäudeheizung ist die Nachtspeicherheizung. Das grundlegende Merkmal dieser Art von Elektrogebäudeheizung ist die Speicherung von Wärme zu Uhrzeiten, in denen der Strom zum Sondertarif angeboten wird. Dies ist vor allem in den Nachtstunden und am Nachmittag der Fall. In dieser Zeit wird der Wärmespeicher der Nachtsparheizung aufgeheizt, sodass die Wärme im Anschluss über mehrere Stunden hinweg genutzt werden kann.

Da der Bedarf an Wärme zwangsläufig aufgrund der Außentemperaturen schwankt, ermittelt eine Aufladesteuerung mit einem Außentemperatursensor diesen Bedarf. Trotzdem sind Nachtspeicherheizungen aufgrund ihrer doppelten Nutzung von Strom vergleichsweise unwirtschaftlich.

Als Mieter haben Sie kaum Einfluss auf die Wahl der Gebäudeheizung. Als Hausbesitzer sind Sie allerdings deutlich freier in Ihrer Entscheidung. Alle Heizungstypen haben ihre Vor- wie Nachteile. Sie sollten sich daher im Klaren sein, was die baulichen Gegebenheiten Ihrer Immobilie zulassen, wie Sie die Räume insgesamt nutzen und mit welcher Art von Heizkörper Sie heizen wollen. Auch eignen sich nicht alle Systeme gleichermaßen für jedes Gebäude. Dementsprechend orientiert sich die Auswahl immer an den jeweils individuellen Voraussetzungen.