Wie sich die Politik vor den Karren spannen lässt

Gepostet am 18. Apr. 2012 in Blog

Es ist wieder Wahlkampfzeit und welches Thema ist populärer als die derzeit zugegebenermaßen recht hohen Tankstellenpreise.

Um es aber gleich vorwegzunehmen: Wir haben weder etwas von hohen Sprit- oder Heizölpreisen, noch profitieren wir in irgendeiner Weise von den Mineralölkonzernen.
Ich bin einfach der Meinung, dass man jedes Thema möglichst objektiv beurteilen sollte und deshalb dieser Blog.

Es gibt zahllose Statistiken über die Tankstellenmargen im europäischene Vergleich und auch ein relativ aktueller Artikel im Hamburger Abendblatt befasst sich mit diesem Thema und trifft den Nagel auf dem Kopf.

Zusammengefasst geht es einfach darum, dass die Politik lautstark eine Regulierung des Tankstellenmarktes fordert, wohl wissend dass die Tankstellenmargen in Deutschland und auch in Österreich im europäischen Vergleich seit Jahren im unteren Mittelfeld liegen.

Wohl wissend auch, dass die so viel diskutierte Modelle in anderen Ländern natürlich keinen Erfolg gebracht haben und zuletzt auch wohl wissend, dass der Staat den weitaus größten Teil am Sprit verdient.

Auf der anderen Seite muss man sich fragen, warum die Mineralölkonzerne so ungeschickt (um es mal vorsichtig auszudrücken) sind und jedes Jahr zu bestimmten Reisezeiten die Preise nach oben drehen, die ja dann kurz darauf sowieso wieder abbröckeln. Das ist blöd, provokant und das ärgert mich auch!

Aber noch mehr ärgert mich, wie sich die Politik immer wieder vor den Karren spannen lässt und ich frag mich als Verbraucher und Bürger dieses Landes ernsthaft, wie ich Themen beurteilen soll, in denen ich einfach nicht so tief drinstecke!
Wenn ich mich da nicht auf die Objektiviät unsere gewählten Vertreter verlassen kann, auf wenn denn dann?

Zum Thema Spritpreise wird im Artikel des Hamburger Abendblattes alles gesagt: http://www.abendblatt.de/hamburg/article2234435/Eine-hilflose-Geste.html